
Forscher vom Vancouver Island Centre in Kanada haben untersucht, wie lange eine Antihormonbehandlung bei Prostatakrebspatienten dauern sollte, um den Krankheitsverlauf günstig zu beeinflussen. mehr
Prostatakrebs ist nicht gleich Prostatakrebs. Neben dem Stadium der Erkrankung bestimmt auch der allgemeine Gesundheitszustand des Patienten, welche Behandlungsmöglichkeiten in Frage kommen. mehr
Bisphosphonate sind etablierte Substanzen, die zur Prävention von Skelettkomplikationen bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen mit Knochenmetastasen dienen. Der Einsatz neu entwickelter Substanzen kann Chancen bieten, birgt aber auch Risiken. mehr
Bei 80 % der Männer mit metastasiertem Prostatakrebs sind die Knochen befallen. Rücken- und Knochenschmerzen oder Knochenbrüche schon bei geringer Belastung können erste Symptome für Knochenmetastasen sein. mehr
In der Regel kommt die Chemotherapie bei hormonresistentem Prostatakrebs im fortgeschrittenen Stadium zum Einsatz. Hierzu stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung oder werden derzeit im Rahmen klinischer Studien erprobt. mehr
Die Prostata ist Entstehungsort gut- und bösartiger Erkrankungen. Grundkenntnisse über Aufbau und Funktion des Organs sind hilfreich, um Beschwerden und Behandlungsmöglichkeiten dieser Erkrankungen besser zu verstehen. mehr
Bisphosphonate werden bei vielen Tumoren zum Knochenschutz eingesetzt, wenn Knochenmetastasen vorliegen. Studien zeigen, dass die Medikamente darüber hinaus auch das Gesamtüberleben verbessern können. mehr
Prostatakrebs wird oft erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt. Bei der Suche nach Metastasen werden neben bildgebenden Verfahren auch Gewebe- und Laboruntersuchungen eingesetzt. mehr
Nur durch eine Gewebeuntersuchung kann Prostatakrebs sicher diagnostiziert werden. Die Biopsie der Prostata wird ambulant durchgeführt und ist wenig belastend. mehr
Medizinische Leitlinien unterstützen den Arzt dabei, die bestmögliche Behandlung zu finden. Erstmals wurde eine S3-Leitlinie zu Prostatakrebs Ende 2009 veröffentlicht. Parallel sind zwei neue Patientenleitlinien erschienen. mehr
Warnzeichen, die auf eine Prostatakrebs-Erkrankung im Frühstadium hinweisen, gibt es nicht. Symptome treten erst bei weiter fortgeschrittenen Tumoren auf, weisen aber auch dann nicht eindeutig auf Prostatakrebs hin. mehr
An das Ende der Tumortherapie schließt sich die Phase der Nachkontrolle an. Dies ist wichtig, um möglichen Komplikationen vorzubeugen oder Rezidive frühzeitig zu erkennen. Nachsorge bedeutet aber auch Unterstützung bei der psychischen Krankheitsverarbeitung. mehr
Verhärtungen der Prostata begründen einen Verdacht auf ein Karzinom, aber sehr viel empfindlicher ist die Messung des Prostata-spezifischen Antigens (PSA). mehr
Veränderungen der Prostata können sich störend auf den Harnfluss auswirken. Ein Arzt muss abklären, ob eine gut- oder bösartige Veränderung vorliegt. mehr
Eine spezielle Diät, mit der sich Prostatakrebs wirksam verhindern oder heilen lässt, gibt es nicht. Dennoch kann man sein Erkrankungsrisiko durchaus vermindern, wenn einige Tipps zu Ernährung und Lebensführung beachtet werden. mehr
Ist eine Operation erforderlich, so wird meist der chirurgisch tätige Urologe der Arzt der Wahl sein. Ohne Operation bietet sich ein Onkologe an. mehr

